Marienberg Fortress Touren

Hoch auf einem Hügel über Würzburg mit Blick auf den Main ist die Festung Marienberg ein unverwechselbares Wahrzeichen und die mächtige Burg blickt auf eine lange Geschichte zurück, die zunächst auf den Resten einer bronzezeitlichen Festung errichtet wurde. Die Festung, die Mitte des 13. Jahrhunderts als Sitz der Fürstbischöfe bekannt wurde, hat im Laufe der Geschichte zahlreiche Schlachten erlebt, die während des Dreißigjährigen Krieges den Schweden zufielen und bei Luftangriffen des Zweiten Weltkriegs schwere Schäden erlitten.

Heute ist die Festung Marienberg in mühevoller Kleinarbeit restauriert worden und zu einer beliebten Touristenattraktion geworden, zu deren Höhepunkten der Rundfried aus dem 13. Jahrhundert, der exquisite Fürstengarten aus dem 16. Jahrhundert und die Marienkirche, eine der ältesten Rundkirchen Deutschlands, gehören. Im Inneren des Schlosses befindet sich das barocke Arsenal, in dem das Mainfränkische Museum eine beeindruckende Sammlung fränkischer Kunst beherbergt; die opulenten Bischofswohnungen, in denen sich das Furstenbaumuseum befindet; und das fürstliche Bibra-Appartement, das mit antiken Möbeln, bemerkenswerten Gemälden und kunstvollen Wandteppichen ausgestattet ist.

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MARIENBERG FORTRESS

Die ursprüngliche Burg auf dem Marienberg, ein Hügel, der erst in der späten Bronzezeit besiedelt wurde, war wahrscheinlich eine kleine Festung, die Anfang des 8. Jahrhunderts von den fränkisch-thüringischen Herzögen erbaut wurde, zusammen mit einer Kirche, die 741 die erste Kirche der Würzburger Bischöfe wurde. Ab 1200 wurde eine ungewöhnlich große Burg gebaut, die im Spätmittelalter und in der Renaissance erweitert wurde.

Nach der Stürmung der Burg durch die Schweden im Jahre 1631 baute Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn einen Kreis von mächtigen Bastionen zum Schutz des Marienbergs. Im Jahr 1945 war die Festung fast vollständig ausgebrannt, und der Wiederaufbau wurde erst 1990 abgeschlossen.

Im ersten Stock des Fürstenbaumuseums (verwaltet von der Bayerischen Schlösserverwaltung) befinden sich das Bibra-Appartement mit wertvollen Möbeln, Wandteppichen und Gemälden, der Fürstensaal mit frühgotischen Arkaturen und der große Echtersche Familienteppich sowie eine Schatzkammer und Gewanzkammer aus der Zeit der Fürstbischöfe. Im zweiten Stock befindet sich das Mainfränkische Museum, das die Geschichte der Festung und der Stadt dokumentiert.

Der 1.300 m2 große Fürstengarten ist vom Burghof aus zugänglich: Er wurde 1937-38 nach Plänen aus dem frühen 18. Jahrhundert rekonstruiert.

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Über die Festung Marienberg und ihre Geschichte

Die Ursprünge der Festung Marienberg reichen bis in die keltische Zeit zurück, bis 704 n. Chr… Die hohe Stelle, an der die Festung gebaut wurde, war ein Verteidigungsplatz für die Kelten. Im 13. Jahrhundert wurde hier eine massive Burg und einige zusätzliche Befestigungen errichtet.

Die Festung Marienberg wurde während des Bauernaufstandes von 1525 erstmals vor Gericht gestellt. Ein über 15.000 Mann starkes Bauernheer umgab den Marienberg, konnte aber die Verteidigung nicht durchbrechen. Als ihr Anführer Florian Geyer auf Kurzreise Verstärkung holte, konnte die Armee ohne seine Führung nicht überleben. Die Bauern wurden bald von schwäbischen Truppen flankiert und über die Hälfte von ihnen im Kampf massakriert.

Die nächste Invasion verlief nicht so gut für die Verteidiger der Festung. 1631, während des Dreißigjährigen Krieges, wurde der Marienberg von den Schweden unter der Führung von Gustavus Adolphus erobert. In den Jahren der schwedischen Herrschaft wurde die Festung noch stärker befestigt und begann sich in den barocken Baustil zu entwickeln.

Die Festung Marienberg würde während der Napoleonischen Kriege und des Zweiten Weltkriegs zwei weitere Niederlagen erleiden. Die Luftangriffe von 1945 verursachten übermäßige Schäden an der Festung.

Die ausgebrannte Ruine von Marienberg wurde in vielen Jahren der Sanierung langsam aus dem Tod zurückgeholt. Erst 1990 wurde der Marienberg wieder vollständig gemacht.

Highlights und Besonderheiten der Festung Marienberg
WAFFENKAMMER UND MUSEEN

Im barocken Arsenal, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde, befindet sich das Mainfränkische Museum. Im Museum befinden sich einige große Kunstwerke, darunter die berühmten Skulpturen von Tilman Riemenschneider und andere fränkische Schätze.

Im Fürstenflügel befindet sich ein weiteres Museum, der Fürstenbau. In diesem Museum befinden sich viele historische Artefakte aus 1200 Jahren Würzburger Geschichte.

DER FÜRSTLICHE GARTEN
Dieser Garten aus dem frühen 16. Jahrhundert ist ein Wunderland der Terrassen und Balustraden. Stil und Gestaltung des Fürstengartens sind vor allem Johann Philipp von Greiffenklau zu verdanken, der ihn im Jahr 1700 in seiner heutigen Form schuf.

Noch im selben Jahr entwarf Josef Greising zwei der Pavillons, die sich auf den oberen Terrassen befinden. Die Verzierungen aus Stuck und Skulptur verleihen diesem schönen Ort eine raffinierte und elegante Atmosphäre.

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