Über die Festung Marienberg und ihre Geschichte

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Die Ursprünge der Festung Marienberg reichen bis in die keltische Zeit zurück, bis 704 n. Chr… Die hohe Stelle, an der die Festung gebaut wurde, war ein Verteidigungsplatz für die Kelten. Im 13. Jahrhundert wurde hier eine massive Burg und einige zusätzliche Befestigungen errichtet.

Die Festung Marienberg wurde während des Bauernaufstandes von 1525 erstmals vor Gericht gestellt. Ein über 15.000 Mann starkes Bauernheer umgab den Marienberg, konnte aber die Verteidigung nicht durchbrechen. Als ihr Anführer Florian Geyer auf Kurzreise Verstärkung holte, konnte die Armee ohne seine Führung nicht überleben. Die Bauern wurden bald von schwäbischen Truppen flankiert und über die Hälfte von ihnen im Kampf massakriert.

Die nächste Invasion verlief nicht so gut für die Verteidiger der Festung. 1631, während des Dreißigjährigen Krieges, wurde der Marienberg von den Schweden unter der Führung von Gustavus Adolphus erobert. In den Jahren der schwedischen Herrschaft wurde die Festung noch stärker befestigt und begann sich in den barocken Baustil zu entwickeln.

Die Festung Marienberg würde während der Napoleonischen Kriege und des Zweiten Weltkriegs zwei weitere Niederlagen erleiden. Die Luftangriffe von 1945 verursachten übermäßige Schäden an der Festung.

Die ausgebrannte Ruine von Marienberg wurde in vielen Jahren der Sanierung langsam aus dem Tod zurückgeholt. Erst 1990 wurde der Marienberg wieder vollständig gemacht.

Highlights und Besonderheiten der Festung Marienberg
WAFFENKAMMER UND MUSEEN

Im barocken Arsenal, das im 18. Jahrhundert erbaut wurde, befindet sich das Mainfränkische Museum. Im Museum befinden sich einige große Kunstwerke, darunter die berühmten Skulpturen von Tilman Riemenschneider und andere fränkische Schätze.

Im Fürstenflügel befindet sich ein weiteres Museum, der Fürstenbau. In diesem Museum befinden sich viele historische Artefakte aus 1200 Jahren Würzburger Geschichte.

DER FÜRSTLICHE GARTEN
Dieser Garten aus dem frühen 16. Jahrhundert ist ein Wunderland der Terrassen und Balustraden. Stil und Gestaltung des Fürstengartens sind vor allem Johann Philipp von Greiffenklau zu verdanken, der ihn im Jahr 1700 in seiner heutigen Form schuf.

Noch im selben Jahr entwarf Josef Greising zwei der Pavillons, die sich auf den oberen Terrassen befinden. Die Verzierungen aus Stuck und Skulptur verleihen diesem schönen Ort eine raffinierte und elegante Atmosphäre.

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